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Weiterbildung zum Mitarbeiter/zur Mitarbeiterin in der "Krisenseelsorge im Schulbereich" (KiS)

Religionslehrkräfte

LG Nr. 96-710
11.03.2019 - 15.03.2019
in Hirschberg

28 Plätze

Leitung
KiS-Diözesanbeauftragter Reinhold Grimm
KiS-Diözesanbeauftragte Michaela Grimminger

Niemand will es und trotzdem geschieht es: Der plötzliche oder tragische Tod eines Elternteiles oder einer Lehrkraft, der tödliche Verkehrsunfall oder der Suizid eines Schülers, die lebensverkürzende Erkrankung eines Geschwisters - diese und ähnliche Ereignisse strahlen, ob gewollt oder nicht, in die Schule und das Leben in der Schule aus. Der gewohnte Schulalltag gerät bisweilen aus den Fugen. Oftmals sind die betroffenen Lehrkräfte in diesen Situationen über das übliche Maß hinaus gefordert und die Verantwortlichen und Betroffenen in der Schule für externe Unterstützung dankbar.

Im Lehrgang werden
" wichtige Grundkenntnisse zu und Kompetenzen zum Umgang mit Akutsituationen sowie
" Voraussetzungen zur Durchführung von präventiven Fortbildungsmaßnahmen vermittelt.

Sie ermöglichen, unterstützend und stabilisierend an Schulen tätig sein zu können.
Die Weiterbildung orientiert sich an den Standards der Psychosozialen Notfallversorgung für Betroffene.
Ziel ist es, nach Anforderung durch die jeweilige Schulleitung vor allem an anderen Schulen unterstützend tätig zu werden. Dies geschieht in der Regel in Kooperation mit anderen schulisch relevanten Kriseninterventionseinrichtungen (wie das Kriseninterventions- und -bewältigungsteam bayerischer Schulpsycholog/inn/en und Notfallseelsorge in Schulen) sowie der Notfallseelsorge. Es wird erwartet, dass die teilnehmende Lehrkraft im Anschluss an die Qualifikation mindestens drei Jahre für diese Tätigkeit für die jeweilige (Erz-)Diözese zur Verfügung steht.


Besondere Hinweise
Eine Bewerbung für Modul 2 ist nur nach Teilnahme an Modul 1 (12.-16.11.2018) möglich.

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Apostelgruppe Kapelle Foto: Annemarie Hopf