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"Verstehst du auch, was du da liest?" (Apg 8,30)
Religiöse Sprache verstehen lernen

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 96-701
04.02.2019 - 08.02.2019
in Gars

28 Plätze

Leitung
SchR i.K. Andreas Selmaier

Sprachliche Bildung gehört zu den wesentlichen Aufgaben, die von allen Schularten und Fächern getragen wird. Spracherwerb und Sprachförderung sind zentrale Anliegen, die auch für den Religionsunterricht von höchster Bedeutung sind. Sprache ist der Schlüssel zum Welt- und Selbstverständnis sowie zentrales Mittel zwischenmenschlicher Begegnung und Verständigung. Durch die Sprache wenden sich Menschen dem Anderen zu und erschließen sich die Welt. In ihr bringen Menschen auch ihre Religiosität und Gottesbeziehung zum Ausdruck. Was aber, wenn das Entdecken und Erlernen religiösen Sprechens schwieriger, wenn religiöse Sprache zu kaum verstehbarer Fremdsprache wird? Weil von Gott nur in Analogien gesprochen werden kann, sind unserem Denken und Sprechen zusätzliche Grenzen gesetzt. Dennoch können Religionspädagog/inn/en nicht darüber schweigen, worüber man (eigentlich) nicht reden kann (vgl. L. Wittgenstein).
Der Lehrgang beschäftigt sich mit Fragestellungen und Problemen, die sich im Umgang mit religiösen Texten und theologischer Rede im Religionsunterricht ergeben: Wie können narrative und poetische Texte helfen, religiöse Inhalte zu erschließen? Welche Hilfen gibt es, biblische Texte leichter verständlich zu machen? Wie kann ein inklusiver Unterricht die Bedürfnisse von Schüler/inne/n mit Sprachproblemen und -störungen aufgreifen und ihnen gerecht werden?

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Apostelgruppe Kapelle Foto: Annemarie Hopf