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Kompetenzorientierter Umgang mit der Vielfalt an Weltbildern im Religionsunterricht

vorrangig Schulbeauftragte und AG-Leiter sowie staatliche und kirchliche Religionslehrkräfte der Diözese Würzburg

LG Nr. 84-720
10.06.2013 - 14.06.2013
in Gars

28 Plätze

Leitung
SchR i.K. Thomas Riebel

Schüleräußerungen wie "Gott ist für mich da", "Die Welt ist auf sich selbst gestellt, da gibt es nichts anderes" oder "Gott hat uns die Freiheit geschenkt, nun schaut er uns zu und freut sich, wenn wir es gut machen", kennen wir aus dem Unterrichtsalltag. Spätestens in der vierten Grundschulklasse und ganz sicher in der Sekundarstufe wird deutlich, dass die Schüler/innen sehr unterschiedliche Welt- und damit verbunden auch Gottesbilder besitzen. Viele Vorstellungen widersprechen sich. Besonders die Vorstellung von der Welt als Schöpfung ist nur noch für wenige Schüler/innen mehr als ein lernbarer Satz. Wie kann man mit dieser Vielfalt im Religionsunterricht umgehen? Wo liegen vor allem anzustrebende Kompetenzentwicklungen im Umgang mit dem eigenen Weltbild und dem der anderen?
Im Lehrgang wird zu diesen Fragen gearbeitet, indem zunächst wesentliche schöpfungstheologische Modelle und ihre Auswirkungen auf das Unterrichten und Lernen geklärt werden. Des Weiteren werden durch die Teilnehmer/innen kompetenzorientierte Lernergebnisse entwickelt, die für die verschiedenen Jahrgangsstufen angemessen sind. Ein eigenes Unterrichtsprojekt rundet den Lehrgang ab.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner