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Von der Freiheit eines Christenmenschen
Im katholischen Religionsunterricht über die Bedeutung Martin Luthers nachdenken

Vorrangig Religionslehrkräfte i.K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 95-707
15.10.2018 - 19.10.2018
in Gars

31 Plätze

Leitung
SchRin i.K. Maria Holzapfel-Knoll

Im vergangenen Jahr feierten die evangelischen Christen 500 Jahre Reformation und würdigten insbesondere den Reformator Martin Luther. Das Reformationsjubiläum fand im Zeitalter der Ökumene statt. Nicht zuletzt deshalb war und ist es Anlass, Martin Luther als Reformer neu zu entdecken und sich vertieft mit seiner theologischen, kirchen- und kulturgeschichtlichen Bedeutung auseinanderzusetzen.
Das Reformationsgedenken wirft auch die Frage auf, wie im Religionsunterricht Martin Luther thematisiert wird. Welche Zugänge eröffnen wir Schüler/inne/n zu den theologischen Schwerpunkten im Glauben Luthers? Wie können junge Menschen, denen die Glaubenstradition eher fremd ist, befähigt werden, sachgerecht Auskunft zu geben über Luther und evangelisches Christsein? Und welche Lernchancen im Blick auf die Ökumene sehen wir, wenn Schüler/innen sich der Gemeinsamkeiten und der unterschiedlichen Ausdrucksformen der beiden Konfessionen bewusstwerden?
Der Lehrgang setzt bei Luthers Einfluss auf die geistliche Musik und Kirchenlieder an. Seine kirchengeschichtliche Bedeutung - konkretisiert an einem Wirkungsort Luthers - steht im Mittelpunkt der Exkursion zur St. Anna-Kirche und zum Museum "Lutherstiege" in Augsburg. Luthers Theologie und ihre Wirkung bilden einen weiteren inhaltlichen Schwerpunkt. Impulse für die Unterrichtspraxis werden gemeinsam mit einer katholischen und evangelischen Religionslehrerin erarbeitet.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner