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"... und was glaubst du?" Identitätsfindung und Dialogfähigkeit im Religionsunterricht

vorrangig Religionslehrkräfte i. K. der Erzdiözese München und Freising

LG Nr. 82-701
06.02.2012 - 10.02.2012
in Gars

28 Plätze

Leitung
SchR i. K. Andreas Selmaier

Religiöse Bildung in postmoderner Gesellschaft vollzieht sich in einer Welt, die von vielen konkurrierenden religiösen Angeboten und weltanschaulichen Ansichten geprägt ist. In dieser Pluralität des Meinungsmarktes muss sich die individuelle Glaubensüberzeugung gegenüber einer aufgeklärten Vernunft verantworten, wenn sie im Diskurs der offenen Gesellschaft bestehen will.
Konfessioneller Religionsunterricht stellt sich diesen Zeichen der Zeit. Er will Kinder und Jugendliche begleiten, ihre eigene religiöse Identität zu bilden und dialogfähig mit anderen Menschen in Glaubensthemen zu werden. Dabei kommt es für immer mehr Schüler im Religionsunterricht zur Erstbegegnung mit ihrer Kirche und deren Bekenntnis. Diese Rahmenbedingungen stellen den Religionsunterricht vor neue Herausforderungen.
In diesem Lehrgang wird ausgehend vom Credo der Kirche eine eigene Standortvergewisserung der Teilnehmer angestrebt. Ferner erfolgt eine Auseinandersetzung mit verschiedenen Infragestellungen des Glaubens. Schließlich sollen Unterrichtselemente erarbeitet werden, die der Anregung von Lernprozessen dienen, die eine dialogfähige religiöse Identität bilden helfen.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner