Zurück   

Die Christusbotschaft: die Anfänge - die Gegenwart

 

LG Nr. 88-726
13.07.2015 - 17.07.2015
in Gars

28 Plätze

Leitung
StD Peter Herrmann

Ausgehend von der Situation im Imperium Romanum als Rahmen für die Bildung der ersten christlichen Gemeinden, wird zunächst die Inkulturation des Christusglaubens in den ersten Jahrhunderten nachvollzogen. Dabei greifen die ersten Christen vorhandene organisatorische Strukturen und Rituale auf, um zugleich inhaltlich neue Akzente zu setzen. Dies wird besonders an den Themen Gemeinde, Taufe, Abendmahl und Christologie erschlossen. Erst in dieser Differenz entsteht allmählich das, was wir heute "Urchristentum" nennen. Im Zentrum steht hierbei das Grundmodell der Stadt als das Sozialgebilde, in dem die ersten Christen groß geworden sind.
Die weitere Wirkungsgeschichte des Christentums wird vor allem in ihrer künstlerischen Darstellung aufgezeigt. Das dabei verwendete Bildmaterial steht später für die eigene Verwendung zur Verfügung.
In einem dritten, fundamentaltheologisch-dogmatischen Teil wird reflektiert, wie das Christentum "in der Welt von heute" neues Profil gewinnen kann, wenn es Strukturen, Rituale und Fragen unserer Zeit aufgreift. Der Lehrgang richtet sich an Lehrkräfte für katholische Religionslehre an Gymnasien, besonders auch Seminarlehrkräfte, die sowohl ihre theologischen Kenntnisse fachwissenschaftlich aktualisieren als auch anschauliche Beispiele aus der christlichen Kunst für die Vermittlung der Christusbotschaft betrachten und für die eigene unterrichtliche Arbeit aufgreifen wollen.

Zurück   

Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner