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Familien- und Sexualerziehung in Schule und Religionsunterricht

LG Nr. 81-701
19.09.2011 - 23.09.2011
in Gars

28 Plätze

Leitung
Dir. Dr. Norbert Weidinger

Der Lehrplan fordert im Rahmen der fächerübergreifenden Bildungs- und Erziehungsaufgaben: „Im Sinne des ganzheitlichen Erziehungsauftrags muss deutlich werden, dass Fragen der Sexualität nicht losgelöst von Werten und Haltungen gesehen werden dürfen. Die Jugendlichen sollen erfahren, dass Liebe und Partnerschaft eine wichtige Grundlage für Glück und Sinnerfüllung des eigenen Lebens darstellen. Die Achtung der Würde des Anderen ist unverzichtbare Grundlage dieser zwischenmenschlichen Beziehungen.“ In zeitlicher Nähe zu öffentlichen Debatten um sexuelle Gewalt erhalten diese Sätze neues Gewicht. Somit stellt sich den Teilnehmern und Teilnehmerinnen des Lehrgangs die Aufgabe, mit Hilfe von Experten und Expertinnen die Diskrepanz zwischen Ist und Soll zu analysieren und geeignete Wege zu identifizieren, damit junge Menschen während der Pubertät in der Schule jene Hilfestellung erhalten, die sie benötigen, um sich eine verantwortungsbewusste Einstellung zur menschlichen Sexualität als Gabe Gottes und „Sprache der Liebe“ einerseits und Gestaltungsaufgabe für das ganze Leben andererseits anzueignen. Unterrichtspraktisch sind mit Hilfe von Praxisberichten die Themenbereiche 8.1 und 10.1 des Lehrplans zu bearbeiten.

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Steinboden im Kloster Gars Foto: Elisabeth Kühlechner